Teresa Wiechova

25.04. bis 10.05.2026 | je Samstag und Sonntag 15:00 bis 18:00 Uhr | Eintritt frei
Ring-Theater Spitalgraben 2a, Amberg

Vernissage: 24.04. | 19:30 Uhr | Ring-Theater

Im Werk der Grafikerin und Malerin Teresa Wiechova offenbart sich eine beeindruckende Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen – von Malerei und Collage über klassische druckgrafische Techniken bis hin zu experimenteller Digitalgrafik.

Die aktuellen Monoprints in der Technik des Gelatinedrucks durchziehen Elemente aus Technik und Mechanik, aber auch menschliche Gestalten und florale Motive. Sie erscheinen nicht als funktionale Bauteile, sondern als ästhetische Zitate. Mechanische Ordnung trifft auf gestische Eingriffe. Präzision kollidiert mit Intuition. Schrift fungiert dabei als verbindendes Element. Es wird geschichtet, gespiegelt, angeschnitten oder partiell ausgelöscht. Worte bleiben Fragment, Bedeutung bleibt offen. Der Mensch bleibt als verbindende Silhouette schemenhaft im Hintergrund. Wiechova interessiert sich weniger für Lesbarkeit als für Rhythmus, Verdichtung und die physische Präsenz von Zeichen und Formen im Raum.

 

In der Malerei ermöglicht Teresa die Verwendung der Gouachefarben und der Maler-Musterwalzen eine vielfache und lebendige Schichtung der pflanzlichen Strukturen. So entsteht ein pulsierender Rhythmus, eine innere Bewegung, die fast spürbar macht, wie die Natur selbst zu atmen scheint. Auf diese Weise vermag sie in ihren Bildern eine impressionistische, atmosphärische Dichte zu entfalten.
Plakat Wiechova
Teresa Wiechova