7. – 29.03.2026
je Samstag und Sonntag 15:00 bis 18:00 Uhr | Eintritt frei
Ring-Theater Spitalgraben 2a, Amberg
Vernissage: 6.3. | 19:30 Uhr | Ring-Theater
„Ich weiß, daß die Rundheit eines Runden mehr rund ist als die andere, und daß man darum bei den runden (Dingen) zu dem Runden mit der größten Rundheit hinkommen muß, zu der es keine Größere gibt, denn man kann nicht ins unendliche weitergehen; und dies ist die Rundheit der Welt, alles Runde ist durch Teilhabe an ihr rund.
Dies ist nämlich die teilnehmbare Rundheit der Welt in allen runden (Dingen) dieser Welt, die das Abbild der Rundheit der Weltrundheit tragen.
Aber die Rundheit der Welt, obwohl sie die größte ist, neben der es in Wirklichkeit keine größere gibt, ist trotzdem nicht selbst die absolute, ganz wahre Rundheit.
Sie ist darum ein Abbild der absoluten Rundheit.
Die runde Welt ist nämlich nicht die Rundheit selbst, neben der es nicht eine größere geben kann, sondern neben der keine größere in Wirklichkeit ist.
Die absolute Rundheit ist aber nicht von der Natur der Weltrundheit, sondern ist ihre Ursache und ihr Vorbild, das ich Ewigkeit nenne, deren Abbild ist die Weltrundheit.
Im Kreis nämlich, wo es weder Anfang noch Ende gibt, weil in ihm kein Punkt ist, der mehr Anfang als Ende ist, sehe ich das Abbild der Ewigkeit; darum sage ich auch, daß die Rundheit Abbild der Ewigkeit ist, weil sie (Kreis und Rundheit) dasselbe sind.“
– Nicolai de Cusa (aus dem Gespräch über das Globusspiel)
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Herbert Lankl
- Geboren 1962 in Tirschenreuth
- 1963-86 Staatliche Berufsfachschule für Holzbildhauer, Bischofsheim Rhön
- 1986-91 Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Studium der Bildhauerei
Julia Knorr



